Spüre den Wind

Ganz leise und ruhig sitze ich da, auf den kalten Stufen aus Stein, draußen vor meiner Haustür. Ich spüre den zarten Wind an meinem Gesicht streifen. Fühle mich so klar. Bin allein, aber nicht einsam. Ich fühle die wärmende Sonne, unser Licht, ganz leicht, wie sie hinter den Wolken kaum zu sehen, jedoch zu spüren ist. Höre ein paar Vögel zwitschern, spüre meinen Körper nicht intensiv, weiß jedoch durch den Wind, dass ich lebe, dass ich lebendig hier bin. Schließe meine Augen für einen Moment und frage mich, wie andere spüren, dass sie da sind, dass sie leben.

18.4.14 20:21

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ani Beutel / Website (18.4.14 20:29)
Dein Text spricht mich sehr an. Hoffe bald mehr von dir lesen zu können

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